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Gewerbesteuer, Teil III: Gewerbesteuererklärung

Gewerbesteuererklärung

Die Gewerbesteuer von der Einkommenssteuer abziehen

Die Gewerbesteuer kann nicht als betriebliche Ausgabe von der Steuer abgesetzt werden, da sie als nicht abziehbare Betriebsausgabe gilt. Dies ist ein finanzieller Nachteil für Dein Unternehmen. Um diesen Nachteil auszugleichen, gibt es die Möglichkeit die Gewerbesteuer mit der Einkommenssteuer zu verrechnen. Dies hat zur Folge, dass Du Deine Einkommenssteuer um einen Betrag von maximal 400 Prozent der Gewerbesteuer mindern kannst.

Um diesen Betrag auszurechnen, kannst Du die folgende Formel verwenden:

Geminderte Einkommenssteuer = Einkommenssteuer – Steuermessbetrag x 3,8

Wie Du Deine vollständige Gewerbesteuer berechnest, haben wir uns im Teil II angeschaut.

Die Gewerbesteuererklärung abgeben

Ist Dein Unternehmen gewerbesteuerpflichtig, ist es auch Deine Aufgabe eine Gewerbesteuererklärung abzugeben. Diese umfasst die Gewinne Deiner gewerblichen Tätigkeit inklusive aller Hinzurechnungen, Kürzungen, Gewerbeertrag, Gewerbeverluste und Angaben zur Verlustfeststellung. Mithilfe dieser Angaben ermittelt das Finanzamt den vollständigen Betrag, der von Dir und Deinem Unternehmen zu zahlen ist. Falls Du mehrere gewerbliche Unternehmen betreibst, musst Du für jedes Einzelne eine eigene Gewerbesteuererklärung beim Finanzamt einreichen.

Digitale Gründung unterstützt Dich gerne bei Deinem Gründungsprozess und allen steuerrechtlichen Fragestellungen. Dazu bieten wir Coachings an.

Fazit:

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du die Gewerbesteuer von der Einkommenssteuer abziehen und die passende Gewerbesteuererklärung abgeben kannst.

In diesem Artikel