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Die Drei Schritte: Auflösung, Liquidation und Löschung des Handelsregistereintrags

Die Auflösung der GmbH ist zunächst ein formaler Akt, der mit einem Gesellschafterbeschluss die Beendigung der Geschäftstätigkeit der GmbH beschließt. Daraufhin beginnt der Prozess der Liquidation, der in der Löschung des Handelsregisters resultiert.

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Die Liquidation der GmbH: Checkliste

Die Liquidation ist der Abwicklungsprozess, durch welchen das Kapital der GmbH in liquide Mittel umgewandelt wird. Die Liquidation einer GmbH ist also zu unterscheiden von dem rein formalen Beschluss der Auflösung.

Die wichtigsten Schritte Liquidation der GmbH, den du hierfür beachten musst findest Du in der folgenden Checkliste für die Liquidation einer GmbH:

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Liquidatoren der GmbH bestellen

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Auflösungsbeschluss im Handelsregister eintragen

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Liquidatoren anmelden

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Sperrjahr der Liquidation der GmbH beachten

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Verteilung des restlichen Vermögens und Löschung des Handelsregistereintrages

Bestellung der Liquidatoren der GmbH

Die Liquidation wird von sogenannten Liquidatoren betreut. Es ist üblich, dass die Geschäftsführer:innen diese Aufgabe übernehmen, ausgenommen die Satzung sieht einen/eine anderen/andere Liquidator:in für die GmbH vor. Die Liquidator:innen müssen gegenüber dem Registergericht bescheinigen, dass sie keine gewerbe-, straf- oder berufsbezogenen Gründe haben, die gegen die Einnahme dieser Rolle sprechen.

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Der Auflösungsbeschluss und Notarkosten

Der Beschluss der Auflösung aus der Gesellschafterversammlung muss an das Handelsregister weitergeleitet werden. Dieser wird von einem Notar beurkundet und leitet die Auflösungsanmeldung an das Registergericht weiter. Die Kosten der Liquidation der GmbH beinhalten vor allem die Amts- und Notarkosten für eine Liquidation. Sie belaufen sich auf ca. 700-800 Euro und beinhalten die Kosten für den Notartermin und die Liquidationsbilanzen.

Die Anmeldung der Liquidatoren

Die ausgewählten Personen, die als Liquidatoren die Liquidation der GmbH und ihren Ablauf betreuen, müssen ihre Namen an das Handelsregister weiterleiten. Die Anmeldung der Liquidatoren kann gleichzeitig mit dem Auflösungsbeschluss vorgenommen werden.

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Die Aufgaben der Liquidatoren

Darf eine GmbH in Liquidation noch Geschäfte machen? Es ist die Aufgabe der Liquidatoren, während der Abwicklungsphase der Liquidation die verbleibenden Geschäfte im Dienste der Auflösung für die GmbH zu vertreten und abzuwickeln. Diese weiteren Aufgaben kommen auf die Liquidatoren zu:

  • Liquidations-Eröffnungsbilanz erstellen
  • Gläubiger informieren durch den Gläubigeraufruf im elektronischen Bundesanzeiger
  • Laufende Geschäfte beenden
  • Offene Forderungen einziehen, Verbindlichkeiten bedienen
  • Verbleibendes Gesellschaftsvermögen in Geld liquidieren

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FAQ

Warum eine GmbH gründen?

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Eine GmbH zu gründen, ist für Unternehmer attraktiv, die nicht ihr privates Vermögen gefährden wollen. Zur Absicherung wird bei der GmbH Gründung ein Stammkapital von 25.000 Euro auf ein Geschäftskonto eingezahlt, das aber im normalen Geschäftsgang verbraucht werden darf. Sinnvoll ist die GmbH für Gründer, die über ein hohes Privatvermögen verfügen und dieses gut schützen wollen. Will man Investoren ansprechen, ist oftmals die GmbH die attraktivste Rechtsform.

Warum gründen Einzelunternehmen keine GmbH?

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Solo-Selbstständige haben bei der Gründung oft nicht viel Kapital zur Verfügung und wählen daher häufig keine GmbH als Rechtsform. Einzelunternehmen sind zudem viel schneller und unbürokratischer gegründet, auch die Buchhaltung ist über die einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung unkomplizierter erstellt. Da eine GmbH oft mehrere Gesellschafter hat, ist ein Einzelunternehmer im Vergleich dazu viel selbstbestimmter tätig und kann den kompletten Gewinn für sich verbuchen.

Was ist eine GmbH?

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Eine GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und als Kapitalgesellschaft eine der häufigsten Rechtsformen von Unternehmen. Die Abkürzung ist Teil des Firmennamens und zeigt damit Kunden und Investoren deutlich, dass es sich um ein Unternehmen mit beschränkter Haftung handelt. Kommt es zu finanziellen Problemen, haften die Gesellschafter nicht mit ihrem Privatvermögen, sondern es haftet nur das Vermögen der GmbH. Für die Gründung einer GmbH sind mindestens 25.000 Euro Stammkapital nötig, von denen mindestens die Hälfte bei Gründung ins Stammkapital einzuzahlen ist. Eine GmbH hat eine eigene Rechtspersönlichkeit und ist damit eine juristische Person. Sie kann daher als Vertragspartner auftreten, andere verklagen oder selbst verklagt werden. Die GmbH gilt als Kaufmann und unterliegt den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB).