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Digitale Medien – Ein Überblick

Digitale Medien – das ist ein Begriff, der viele verschiedene Formate, aber auch einen ganzen Themenbereich im Studium beschreiben kann. Erfahre hier mehr zu den verschiedenen Arten digitaler Medien. Außerdem erläutern wir Dir, in welche Kategorien sie sich einteilen lassen und worauf Du bei der Verwendung von digitalen Medien achten solltest.

Digitale Medien: Definition

Die digitale Medien Definition umfasst nicht nur verschiedene digitale Formate, sondern auch das Gesamtkonzept “digitale Medien”, das sich aus unterschiedlichen Arten von Inhalten und Technologien zusammensetzt.

Digitale Medien sind zum Beispiel Bilder, Videos und Musikdateien, die auf elektronischen Geräten angezeigt beziehungsweise  wiedergegeben und gespeichert werden können. Um digitale Medien zu erstellen, sind verschiedene Software-Tools nötig. Das sind zum Beispiel Grafikprogramme für Bilder oder professionelle Audio-Software zur Produktion von Musikdateien.

Arten digitaler Medien

Digitale Medien lassen sich je nach Art der Erstellung in drei Kategorien einteilen. Für eine bessere Übersicht haben wir sie Dir im Folgenden aufgelistet:

1. Selbst erstellte elektronische Medien

Alle Inhalte und Medien, die Du selber verfasst, gestaltet, aufgenommen und veröffentlicht hast, dürfen von Dir flexibel weiter verwendet werden. Das können selbst geschriebene Blogbeiträge sein, aber auch Posts in sozialen Medien oder Videos auf YouTube, in denen Du etwas der Öffentlichkeit präsentierst.

2. Von anderen erstellte digitale Medien

Neben den Medien in Eigenbesitz gibt es auch elektronische Medien, die andere über Dich erstellen. Das können ebenso Blogartikel, Social-Media-Posts und andere Medien sein.

Dritte werden hier nicht mit einer Gegenleistung dazu überredet, für Dich positiv verfasste Inhalte zu veröffentlichen. Sie tun es aus freien Stücken, weil sie von Dir oder Deinem Angebot überzeugt sind.

3. Bezahlte digitale Medien

Als dritte Variante gibt es noch die bezahlten Medien, die nur für eine Gegenleistung veröffentlicht werden. Diese sind meist mit „Sponsored“ gekennzeichnet. Inhalte über Dein Unternehmen werden dabei zwar meist positiv, aber nicht werblich beschrieben. Wichtig ist, dass auch die bezahlten Medien für den Konsumenten einen Mehrwert haben.

Bezahlte digitale Medien werden allgemein kritisch bewertet, da sie nicht unabhängig sind und eher als Variante von Werbeanzeigen gesehen werden.

Beispiele für digitale Medien

Beispiele für digitale Medien gibt es viele. Die am häufigsten vorkommenden Beispiele für elektronische Medien sind folgende:

  • Bilder in verschiedenen Formaten (z. B. jpg, png, gif)
  • Softwareprogramme (z. B. Betriebssysteme, Tools zur Video-, Text- oder Bildbearbeitung, Projektmangement- und Buchhaltungssoftware)
  • Videos in unterschiedlichen Formaten (z. B. mpeg, mov, avi)
  • Audiodateien in verschiedenen Formaten (z. B. mp3, wav, wma)

Digitale Medien Vor- und Nachteile

Mittlerweile sind digitale Medien aus unserer modernen Welt gar nicht mehr wegzudenken. Wir konsumieren sie tagtäglich und können uns eine Zeit ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Allerdings haben sie aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Beide Seiten haben wir beleuchtet und für Dich zusammengetragen.

Vorteile digitaler Medien

Digitale Medien lassen sich im Vergleich zu den analogen Produktionen preiswerter herstellen. Zudem kann man digitale Formate besser weiter bearbeiten und beliebig vervielfältigen. Sie stehen außerdem sofort nach der Erstellung zur Verfügung, da nichts mehr auf Papier ausgedruckt, auf Tonträger gepresst oder erst noch im Fotolabor entwickelt werden muss.

Elektronische Medien lassen sich zudem sehr einfach und platzsparend aufbewahren, zum Beispiel auf Festplatten oder in Online-Clouds, wo sie später jederzeit zur Weiterverwendung genutzt werden können. So lassen sich große Datenmengen auch gut einem internationalen Publikum zugänglich machen.

Nachteile digitaler Medien

Trotz vieler Vorteile haben digitale Medien auch einige Nachteile. Dazu gehört vor allem das Risiko eines Datenverlusts. Sind die Daten aus Versehen gelöscht worden oder die Festplatte ist defekt, sind sie ohne Backup in der Regel unwiderruflich verloren. Darüber hinaus gibt es auch bei der Onlinespeicherung die Gefahr, dass sich Dritte unerlaubt Zugang zu Deinen Daten verschaffen und diese für eigene Zwecke nutzen.

Nicht zuletzt lassen sich digitale Medien auch nur mit gut funktionierenden und modernen Geräten wiedergeben. Immer wieder kommen neue Tools auf den Markt und zum Teil lassen sich sehr alte Dateiformate dann nicht mehr öffnen.

Hier nochmal alle Vor- und Nachteile von digitalen Medien auf einen Blick:

Vorteile

  • Produktion einfach und günstig
  • Weitergabe einfach möglich
  • können im Web oder in Clouds abgespeichert werden
  • verlustfreie Speicherung, lange Haltbarkeit von Daten
  • einfach erweiterbar/aktualisierbar
  • günstigere Vertriebsformen weltweit
  • Vermarktung auch für Laien möglich

Nachteile

  • Risiko von Datenverlust beim falschen Abspeichern oder Komprimieren
  • Gefahr von Datenklau im Web
  • setzt moderne Wiedergabegeräte voraus
  • Inhalte oft oberflächlich, viel Content, aber nur selten hochwertige Qualität

Um Daten langfristig zu sichern, sind mehrere Backups zu empfehlen. Die Kombination aus einer Online-Cloud mit einer physischen Festplatte ist eine relativ sichere Möglichkeit, wichtige Daten für viele Jahre gut vor einem Verlust zu schützen. Statt Fotos nur digital zu sammeln, empfiehlt sich das regelmäßige Ausdrucken der besten Motive als weitere Absicherung – vor allem bei privaten Bildern für das Familienalbum.

Studium: Marketing und digitale Medien

Wenn Du Dich für elektronische Medien interessierst, kannst Du darüber in einem digitale Medien Studium mehr erfahren und anschließend einen passenden Beruf ergreifen, in dem digitale Medien eine große Rolle spielen.

Dabei gibt es heute sehr viele Studienabgänger, die sich mit digitalen Medien im Allgemeinen und speziell im Bereich Marketing befassen. Die Studiengänge haben je nach Ausrichtung verschiedene Bezeichnungen.

Zu den beliebtesten zählen:

  • Medieninformatik
  • Medienkommunikation
  • Medienwissenschaft
  • Medienmanagement
  • Medienpädagogik
  • Medientechnik
  • Produktdesign

Ideal ist ein Studium Marketing und digitale Medien für Dich, wenn Du Dich für digitale Produkte und den Umgang damit interessierst. Auch Kreativität, etwas Interesse an Betriebswirtschaft und technische Basics sind eine gute Grundlage für ein Studium der digitalen Medien.

Nach dem Abschluss sind zum Beispiel Berufe wie Medienmanager, Gamedesigner, Grafikdesigner, Videoproducer, Webdesigner oder Programmierer möglich.

Marketing und digitale Medien

Im Marketing spielen digitale Medien eine große Rolle, schließlich ist Werbung heute nicht mehr nur als klassische Zeitungsanzeige zu finden. Vielmehr sind im Marketing heutzutage unterschiedlichste Medienformate relevant.

Beispiele für Marketing und digitale Medien:

  • Online-Kampagnen
  • Kundenbefragungen
  • Social-Media-Marketing
  • Erstellung von Websites und Online-Shops
  • Entwicklung von Games und Apps
  • Content für YouTube

Fazit:

Digitales Know-how wird im Berufsleben immer wichtiger. Das gilt auch für den Umgang mit verschiedenen digitalen Medien, die Dir im Job immer wieder begegnen. Auch wenn Du vielleicht kein Studium absolvierst hast, wird etwas Basiswissen im Umgang mit digitalen Medien bei der Einstellung im neuen Job oft vorausgesetzt. Einige Medienformate sind trotz des Fortschritts in der Digitalisierung immer noch als analoge Variante sehr beliebt. Dazu gehört zum Beispiel die Fotosammlung in einem schönen Fotobuch oder auch die Vinylplatte der Lieblingsband.

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