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GmbH Gewinnverteilung: Einfach erklärt

Grundsätzlich richtet sich die Gewinnverteilung innerhalb der GmbH nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile, die die Gesellschafter:innen halten. Wird bei der Gründung der GmbH beispielsweise festgelegt, dass alle Gesellschafter:innen 20% der Geschäftsanteile haben, so ist es üblich, dass sie auch 20% des ausgeschütteten Gewinns erhalten.

Es gibt aber noch andere Faktoren, die die Gewinnverteilung beeinflussen können. Ein Blick in die gesetzlichen Regelungen, den Gesellschaftsvertrag und weitere Absprachen unter den Gesellschafter:innen können eine andere Verteilung vorsehen.

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Die wesentlichen Punkte der Gewinnverteilung in der GmbH

Um genau zu verstehen, wie die Gewinnverteilung der GmbH berechnet wird, findest Du hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

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Die Gewinnverteilung einer GmbH richtet sich nach dem Anteil der Geschäftsanteile der Gesellschafter:innen

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Du brauchst einen Gesellschafterbeschluss für die Bestimmung der Gewinnverwendung

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Die Gesellschafterversammlung entscheidet über die Gewinnverteilung

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Der Gewinn der GmbH wird in einer Bilanz durch eine Gewinn- und Verlustrechnung festgehalten und unterliegt der Körperschaftsteuer

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Gesellschafter:innen können eine inkongruente/ disquotale Gewinnausschüttung in der GmbH vereinbaren

Wie wird der Gewinn in der GmbH verteilt und wer entscheidet über die GmbH-Gewinnverteilung?

Die Gewinnverteilung in der GmbH erfolgt üblicherweise anteilig.

Es können aber auch abweichende Regelungen getroffen werden. Dafür ist ein Gesellschafterbeschluss notwendig, der über die Gewinnausschüttung oder die Verwendung des Gewinns bestimmt. Ein Teil kann aber auch in der GmbH belassen und als sogenannte Gewinnthesaurierung als Rücklage verwendet werden.

Du bist Dir nicht sicher, wie Du Deine Gewinnverteilung in Deiner GmbH gestalten sollst? Die Anwälte von Digitaler Gründung stehen Dir zur Seite und beraten Dich auch in Bezug auf Deinen Gesellschaftsvertrag.

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Wie wird der Gewinn einer GmbH berechnet?

Die Berechnung des Gewinns erfolgt im Rahmen des Jahresabschlusses. Hier werden eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt.

Der Gewinn der GmbH unterliegt der Körperschaftsteuer. Es besteht die Möglichkeit, die bereits vorhandenen Verluste der Vorjahre mit aktuellen Gewinnen zu verrechnen und das sogar bis zu einer Höhe von 1 Million Euro!

Nach der Gewinnaufstellung und dem Beschluss zur Gewinnverwendung kann die Gewinnausschüttung an die Gesellschafter:innen erfolgen, sofern der Gewinnvortrag positiv ist.

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GmbH Gewinnverteilung berechnen: Ein Beispiel

Eine GmbH wird mit einem GmbH-Stammkapital von 100.000 Euro gegründet. Die Anteile werden von drei Gesellschafter:innen erbracht:

Gesellschafter:in A: 15.000 Euro (15 %)
Gesellschafter:in B: 25.000 Euro (25 %)
Gesellschafter:in C: 60.000 Euro (60 %)

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr beträgt nach Abzug der Steuern 200.000 Euro. Im Gesellschafterbeschluss werden 50.000 Euro als Rücklage in der GmbH belassen. Die verbleibenden 150.000 Euro werden anteilig an die Gesellschafter:innen ausgeschüttet. Damit sieht das Ergebnis der Berechnung für die Gewinnverteilung der GmbH so aus:

Gesellschafter:in A: 22.500 Euro
Gesellschafter:in B: 37.500 Euro
Gesellschafter:in C: 90.000 Euro

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Was ist inkongruente oder disquotale GmbH-Gewinnverteilung?

Die inkongruente oder auch disquotale Gewinnausschüttung ist eine abweichende Gewinnverteilung. Diese Gewinnverteilung sieht dann eine Gewinnausschüttung vor, die sich gerade nicht an dem Anteil der eingebrachten Einlagen orientiert. Innerhalb der disquotalen Gewinnverteilung könnte man beispielsweise einen Gesellschafter anteilig mit einem höheren prozentualen Anteil an dem Gewinn beteiligen.

Die Abweichung muss im Gesellschaftsvertrag festgelegt werden.

Du kannst es kaum erwarten, Deine eigene Firma zu gründen? Lass Dich jetzt von unseren geschulten Anwälten bezüglich Deiner GmbH-Gründung beraten.

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FAQ

Warum eine GmbH gründen?

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Eine GmbH zu gründen, ist für Unternehmer attraktiv, die nicht ihr privates Vermögen gefährden wollen. Zur Absicherung wird bei der GmbH Gründung ein Stammkapital von 25.000 Euro auf ein Geschäftskonto eingezahlt, das aber im normalen Geschäftsgang verbraucht werden darf. Sinnvoll ist die GmbH für Gründer, die über ein hohes Privatvermögen verfügen und dieses gut schützen wollen. Will man Investoren ansprechen, ist oftmals die GmbH die attraktivste Rechtsform.

Was ist der Unterschied zwischen GmbH und UG (haftungsbeschränkt)?

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Der größte Unterschied zwischen einer UG (haftungsbeschränkt) und einer GmbH ist die Höhe des Stammkapitals, das zur Gründung nötig ist. Bei der GmbH sind 25.000 Euro Stammkapital erforderlich, die Hälfte davon muss schon bei Gründung eingezahlt werden. Bei der UG (haftungsbeschränkt) reicht dagegen schon 1 Euro als Stammkapital, sofern der Kapitalbedarf nicht eine höhere Summe notwendig macht. Bei der UG (haftungsbeschränkt) muss man von Gewinnen Rücklagen bilden, die man nicht an die Gesellschafter ausschütten darf. Zudem kann die UG (haftungsbeschränkt) auch eine Kapitalerhöhung und Umfirmierung in eine GmbH in Erwägung ziehen. Ansonsten hat die UG (haftungsbeschränkt) die gleichen Rechte und Pflichten wie eine GmbH, was die Vorgaben zu Gesellschaftern, Buchhaltung und Haftung betrifft. Die UG (haftungsbeschränkt) muss außerdem ebenso wie die GmbH Körperschaft- und Gewerbesteuer zahlen.

Wann macht es Sinn, eine GmbH zu gründen?

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Eine GmbH ist immer dann sinnvoll, wenn Unternehmer ihre Haftung beschränken wollen. Während Einzelunternehmer mit ihrem Privatvermögen haften, ist die Haftung bei einer GmbH auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Zudem hat die Rechtsform der GmbH allgemein einen guten Ruf bei Banken und anderen Unternehmen. Aus diesem Grund wird sie gern als Rechtsform gewählt, da man nach außen vertrauenswürdiger wirkt. Sie eignet sich auch für die Aufnahme von Investoren.