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Grundlegendes

In Deutschland wurde das GmbH-Gesetz (GmbHG) 1892 erstmals erlassen. Das GmbH-Gesetz ist ein Spezialgesetz des deutschen Rechts und beschäftigt sich mit der Kapitalgesellschaft in Form der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Das Gesetz regelt die Rechte und Pflichten, die innerhalb der Gesellschaft bestehen.

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Wie ist das GmbH-Gesetz aufgebaut?

Das GmbH-Gesetz umfasst 88 Paragrafen und sechs thematische Abschnitte. Hier findest Du einen Überblick über den Aufbau des Gesetzestextes:

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Errichtung und Gründung der Gmbh (§§ 1-13 GmbHG)

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Rechtsverhältnisse der GmbH und ihrer Gesellschafter (§§ 13-34 GmbHG)

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Vertretung und Geschäftsführung der GmbH (§§ 35-51 GmbHG)

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Satzungsänderungen (§§ 53-59 GmbHG)

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Auflösung und Liquidatoren der GmbH (§§ 60-77 GmbHG)

Errichtung und Gründung der GmbH

Der erste Teil des GmbHG beschäftigt sich mit den allgemeinen Gründungsvoraussetzungen und allen Formalitäten der Gründung. Hier wird auch der Handelsregistereintrag geregelt. Außerdem findet man die rechtlichen Grundlagen der GmbH-Sonderform: Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt).

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Rechtsverhältnisse der GmbH und ihrer Gesellschafter

Im zweiten Abschnitt des GmbHG erfährst Du mehr über die Gesellschaft mit beschränkter Haftung als juristische Person und welche Rechtsstellung sie im Handelsverkehr hat. Außerdem sind dort Regelungen festgelegt über die Geschäftsanteile und die Einlage- und Nachschusspflicht.

Vertretung und Geschäftsführung der GmbH

Im dritten Abschnitt legt das GmbH-Gesetz die Rechte der Geschäftsführung und der Gesellschafter fest. Außerdem findest Du hier Informationen zur Haftung, den Vertretungsbefugnissen, Minderheitsrechte und zur Bilanz, Buchführung und dem Jahresabschluss. Auch die Rechte und Pflichten der Gesellschafterversammlung sind in diesem Abschnitt geregelt.

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Satzungsänderungen, Liquidation und Strafvorschriften des GmbH-Gesetzes

In den letzten drei Abschnitten legt das GmbHG Regelungen zu den Themen Satzungsänderung, Auflösung einer GmbH und verschiedene Strafvorschriften fest.

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FAQ

Warum eine GmbH gründen?

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Eine GmbH zu gründen, ist für Unternehmer attraktiv, die nicht ihr privates Vermögen gefährden wollen. Zur Absicherung wird bei der GmbH Gründung ein Stammkapital von 25.000 Euro auf ein Geschäftskonto eingezahlt, das aber im normalen Geschäftsgang verbraucht werden darf. Sinnvoll ist die GmbH für Gründer, die über ein hohes Privatvermögen verfügen und dieses gut schützen wollen. Will man Investoren ansprechen, ist oftmals die GmbH die attraktivste Rechtsform.

Was brauche ich für eine GmbH?

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Für die Gründung einer GmbH ist mindestens ein Gesellschafter nötig. Dieser kann gleichzeitig der Geschäftsführer sein. Oftmals stellt sich das Team einer GmbH aber aus mehreren Personen zusammen, die sich die Aufgaben teilen und das Stammkapital gemeinsam einzahlen. Stehen die Personalien fest, ist mindestens die Hälfte der 25000 Euro Stammkapital bei der Gründung auf das Geschäftskonto einzuzahlen. Dieses muss erst später auf die gesamte Summe aufgestockt werden. Zusätzlich benötigt die GmbH eine ladungsfähige Geschäftsadresse. Nach der Einzahlung des Stammkapitals erfolgt der Eintrag in Handelsregister und Transparenzregister. Beim Finanzamt muss für den Start der Geschäftstätigkeit außerdem eine Steuernummer beantragt werden.

Was ist der Unterschied zwischen GmbH und UG (haftungsbeschränkt)?

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Der größte Unterschied zwischen einer UG (haftungsbeschränkt) und einer GmbH ist die Höhe des Stammkapitals, das zur Gründung nötig ist. Bei der GmbH sind 25.000 Euro Stammkapital erforderlich, die Hälfte davon muss schon bei Gründung eingezahlt werden. Bei der UG (haftungsbeschränkt) reicht dagegen schon 1 Euro als Stammkapital, sofern der Kapitalbedarf nicht eine höhere Summe notwendig macht. Bei der UG (haftungsbeschränkt) muss man von Gewinnen Rücklagen bilden, die man nicht an die Gesellschafter ausschütten darf. Zudem kann die UG (haftungsbeschränkt) auch eine Kapitalerhöhung und Umfirmierung in eine GmbH in Erwägung ziehen. Ansonsten hat die UG (haftungsbeschränkt) die gleichen Rechte und Pflichten wie eine GmbH, was die Vorgaben zu Gesellschaftern, Buchhaltung und Haftung betrifft. Die UG (haftungsbeschränkt) muss außerdem ebenso wie die GmbH Körperschaft- und Gewerbesteuer zahlen.