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Was ist eine UG?

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) gehört zu den Kapitalgesellschaften, ebenso wie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG). Die UG ist keine eigenständige Rechtsform, sondern eine Unterform der GmbH. Beide Gesellschaften haben die Haftungsbeschränkung als besonderes Merkmal. Viele Unternehmer:innen wollen so schnell, kostengünstig und risikoarm wie möglich gründen. All diese Vorteile bietet die UG. Dennoch gibt es auch viele Nachteile, welche man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man sich für die UG entscheidet.

 

 

 

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Eine UG gründen - Nachteile im Überblick

Die richtige Rechtsform für Dein Unternehmen zu finden ist nicht immer einfach. Aus diesem Grund solltest Du immer bestens informiert sein, welche Vor- und Nachteile eine Rechtsform hat. Hier findest Du einen Überblick über alle Nachteile der UG.

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Die Ausschüttung der Gewinne ist zunächst begrenzt

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Sacheinlagen sind nicht möglich

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Die Gewinne werden ebenso besteuert wie in einer GmbH

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Bei unzureichendem Stammkapital droht schnell die Insolvenz

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Die UG (haftungsbeschränkt) genießt weniger Vertrauen bei Kunden als bei der GmbH

Begrenzte Gewinnausschüttung

Die Ausschüttung ist gerade anfangs für die UG beschränkt. Liegt das Stammkapital bei unter 25.000 Euro, ist die UG dazu verpflichtet, jedes Jahr 25% der Gewinne im Geschäftsjahr als Rücklage auf das Geschäftskonto einzahlen. Diese Verpflichtung besteht so lange, bis die 25.000 Euro als Stammkapitalrücklage erbracht worden sind, unabhängig von der finanziellen Lage der Gesellschafter:innen.

Zudem sind Sacheinlagen als Stammkapitalrücklagen für die UG nicht zulässig. Die Einlagenzahlungen müssen vollständig in bar geleistet werden. In der Praxis bedeutet dies, dass das Gesellschaftskapital durch sachliche Rücklagen wie Maschinen, Patente oder Gebäude nicht gesteigert werden kann.

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Gewinnbesteuerung in der UG

Es ergeben sich keine Unterschiede in der Gewinnbesteuerung. Die UG ist dazu verpflichtet,  die Gewerbesteuer zu entrichten. Zudem zahlen die Gesellschafter:innen die Kapitalertragsteuer (25%). Die UG muss zudem die Umsatzsteuer von 19% und die Körperschaftsteuer von 15% (plus Solidaritätszuschlag) entrichten.

Das Insolvenzrisiko bei geringem Kapitalwert

Die UG kann bereits mit einem Mindestkapitalwert von einem Euro gegründet werden. Das macht das Unternehmertum für viele Neugründer:innen einfach und zugänglich. Was in diesem Punkt ein Vorteil ist, ist gleichzeitig als Nachteil zu betrachten. Ist das Gesellschaftskapital zu niedrig, ist das Insolvenzrisiko sehr hoch, wenn beispielsweise Rechnungen nicht bedient werden können. Eine UG mit geringem Kapitalwert bringt keinen Marketingvorteil. Viele Vertragspartner möchten im Handelsverkehr deshalb mehr Sicherheit und verpflichten Gesellschafter:innen der UG persönlich.

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Wann ergibt es Sinn, eine UG zu gründen?

Eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) zu gründen ergibt vor allem für Unternehmer:innen Sinn, die sich in Ihrer Selbstständigkeit eine Haftungsbeschränkung wünschen und mit wenig Kapital auskommen. Grundsätzlich genießt die GmbH ein höheres Ansehen im Handelsverkehr aufgrund ihres hohen Gesellschaftskapitals. Dennoch kann die Wahl der UG sinnvoll sein und ermöglicht mit dem niedrigen Mindeststammkapitalwert einen einfachen Einstieg ins Unternehmertum.

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FAQ

Warum UG (haftungsbeschränkt) gründen?

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Eine UG (haftungsbeschränkt) zu gründen, kommt besonders für junge Unternehmen infrage. Denn für das Stammkapital reicht theoretisch schon 1 Euro. Wer nicht mit seinem Privatvermögen in Haftung gehen will, aber kein Startkapital für eine andere Kapitalgesellschaft hat, ist mit einer UG (haftungsbeschränkt) gut beraten. Anders als beim Einzelunternehmen ist die Haftung hier beschränkt und das private Vermögen wird geschützt. In der Praxis gibt es aber auch viele Argumente gegen die Gründung einer UG (haftungsbeschränkt), da oftmals die Gründung einer GmbH mehr Sinn macht. Hier sollte man sich individuell beraten lassen.

Was bedeutet UG (haftungsbeschränkt)?

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Die Rechtsform UG (haftungsbeschränkt) bedeutet, dass die Gründer bei finanziellen Schwierigkeiten der Firma nicht mit ihrem Privatvermögen haften. Dabei muss die Rechtsform auf allen Geschäftsdokumenten ausgewiesen sein, zum Beispiel in Mails, auf Briefen und Rechnungen sowie im Website-Impressum. Dies ist Vorschrift, damit andere Unternehmen und Kunden auf einen Blick erkennen können, dass das Unternehmen in der Haftung beschränkt ist. Bei Banken und Investoren und im Geschäftsverkehr ist die UG (haftungsbeschränkt) weniger hoch angesehen als andere Kapitalgesellschaften.

Was braucht man, um eine UG (haftungsbeschränkt) zu gründen?

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Um eine UG (haftungsbeschränkt) zu gründen, braucht es nicht viel. Neben einem Firmennamen und einer Geschäftsadresse ist noch ein Geschäftskonto zur Einzahlung des Stammkapitals nötig. Zunächst wird ein Gesellschaftervertrag aufgesetzt und durch einen Notar beglaubigt. Dann muss man das Geschäftskonto eröffnen und das Stammkapital einzahlen. Der Notar trägt die UG (haftungsbeschränkt) nach der Einzahlung des Stammkapitals (mindestens 1 Euro) im Handelsregister ein. Danach wird die UG (haftungsbeschränkt) beim Gewerbeamt und Finanzamt angemeldet, bevor sie ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen darf.

Was ist der Unterschied zwischen GmbH und UG (haftungsbeschränkt)?

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Der größte Unterschied zwischen einer UG (haftungsbeschränkt) und einer GmbH ist die Höhe des Stammkapitals, das zur Gründung nötig ist. Bei der GmbH sind 25.000 Euro Stammkapital erforderlich, die Hälfte davon muss schon bei Gründung eingezahlt werden. Bei der UG (haftungsbeschränkt) reicht dagegen schon 1 Euro als Stammkapital, sofern der Kapitalbedarf nicht eine höhere Summe notwendig macht. Bei der UG (haftungsbeschränkt) muss man von Gewinnen Rücklagen bilden, die man nicht an die Gesellschafter ausschütten darf. Zudem kann die UG (haftungsbeschränkt) auch eine Kapitalerhöhung und Umfirmierung in eine GmbH in Erwägung ziehen. Ansonsten hat die UG (haftungsbeschränkt) die gleichen Rechte und Pflichten wie eine GmbH, was die Vorgaben zu Gesellschaftern, Buchhaltung und Haftung betrifft. Die UG (haftungsbeschränkt) muss außerdem ebenso wie die GmbH Körperschaft- und Gewerbesteuer zahlen.

Was ist die UG (haftungsbeschränkt) für eine Rechtsform?

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Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Kapitalgesellschaft und streng genommen eine GmbH mit besonderen Eigenschaften, somit also eigentlich keine eigenständige Rechtsform. Sie ist eine Kapitalgesellschaft mit eigenem Namen (Firma), die durch einen Geschäftsführer vertreten wird. Die UG (haftungsbeschränkt) kann von einer Person alleine oder auch von mehreren Gesellschaftern gegründet werden. Wie die GmbH, ist auch die UG (haftungsbeschränkt), wie ihr Name schon sagt, haftungsbeschränkt, allerdings beträgt das Mindeststammkapital zur Gründung hier nur 1 Euro. Meistens wird man aber ein Stammkapital von ca. 1.000 Euro verwenden.